Der chilenische Cabernet Sauvignon ist das Aushängeschild des chilenischen Weinbaus. Die Rebsorte fand bereits im 19. Jahrhundert ihren Weg aus Frankreich nach Chile. Da das Land durch die Anden und den Pazifik isoliert ist, blieb es von der Reblausplage verschont. Dies ermöglichte es den Winzern, Reben auf ihren eigenen Wurzeln (wurzelecht) anzubauen, was den Weinen eine besondere Reinheit verleiht. Chilenische Cabernets sind bekannt für ihre tiefdunkle Farbe und ein Profil, das oft reifer und fruchtbetonter ist als seine europäischen Verwandten.
Ein chilenischer Cabernet ist ein kraftvoller Speisenbegleiter, der Struktur und Charakter einbringt.
Food-Pairing
Er ist der klassische Partner für gegrilltes Fleisch (Asado), Lammkoteletts mit Kräutern, herzhafte Eintöpfe oder gereiften Hartkäse. Auch zu dunkler Schokolade mit hohem Kakaoanteil ist er ein Genuss.
Genuss-Tipp
Jüngere Weine profitieren enorm von Sauerstoff. Dekantieren Sie den Wein etwa 30 bis 60 Minuten vor dem Servieren, um die Tannine zu öffnen.
Trinktemperatur
Ideal bei 16 °C bis 18 °C. Wenn der Wein zu warm wird, wirkt der Alkohol zu dominant; ist er zu kalt, wirken die Tannine hart und spröde.
Optisch zeigt er sich in einem tiefen Rubin- bis Purpurrot. Die Textur ist vollmundig mit einer präsenten Tanninstruktur, die dem Wein Rückgrat verleiht. Sensorisch besticht er durch intensive Aromen von schwarzen Johannisbeeren (Cassis) und schwarzen Kirschen. Typisch für chilenische Cabernets ist eine subtile Minz- oder Eukalyptusnote sowie – bei Holzausbau – Nuancen von Vanille, Zeder und Tabak.
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