Der Chardonnay ist eine der weltweit am meisten angebauten Rebsorten und gehört zur Familie der Burgunder. Er ist ein wahrer „Terroir-Wein“, da er den Charakter des Bodens und des Klimas sowie die Handschrift des Winzers extrem präzise widerspiegelt. Während er in kühlen Regionen stahlige, mineralische Weine hervorbringt, entwickelt er in warmen Gebieten eine fast tropische Opulenz. Zudem ist Chardonnay die wichtigste weiße Rebsorte für die Herstellung von hochwertigem Champagner.
Dank seiner unterschiedlichen Ausbaustile ist er ein extrem vielseitiger Speisenbegleiter.
Leichte Stile (Edelstahl): Ideal zu Meeresfrüchten, Austern, hellem Fisch oder frischen Sommersalaten.
Kräftige Stile (Barrique): Ein perfekter Partner für gehaltvolle Gerichte wie gebratenes Geflügel, Kalbfleisch, Pasta mit Sahnesaucen oder kräftigen Hartkäse.
Trinktemperatur
Leichte, spritzige Chardonnays schmecken am besten bei 8 °C bis 10 °C. Schwere, im Holzfass gereifte Weine entfalten ihre Komplexität besser bei 11 °C bis 13 °C.
Glaskultur
Ein klassisches Weißweinglas ist gut; für kräftige, holzbetonte Chardonnays empfiehlt sich jedoch ein bauchigeres Glas, um die cremigen Aromen zu öffnen.
Optisch reicht das Spektrum von hellem Strohgelb bis hin zu sattem Goldgelb. Die Textur variiert von schlank und knackig bis hin zu cremig, fast ölig (durch den sogenannten biologischen Säureabbau).
Sensorik (kühl): Aromen von grünem Apfel, Zitrone und Feuerstein.
Sensorik (warm): Noten von Melone, Ananas und Pfirsich.
Sensorik (Holzausbau): Charakteristische Nuancen von Butter, Brioche, Vanille und Haselnuss.
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