Grenadine ist ein alkoholfreier Sirup, der seinen Namen ursprünglich der Hauptzutat verdankt: dem Granatapfel (französisch: grenade). Während traditionelle Grenadine ausschließlich aus Granatapfelsaft, Zucker und Zitronensaft hergestellt wurde, handelt es sich bei modernen Produkten im Supermarkt oft um Mischungen aus verschiedenen roten Früchten (wie Himbeere, Johannisbeere und Holunder), um ein intensiveres Rot und ein ausgewogeneres Säureprofil zu erzielen. Er zeichnet sich durch seine extrem dichte Textur und seine tiefrote Färbung aus.
Grenadine ist vor allem für den „Sunset-Effekt“ in Cocktails berühmt.
Getränke & Cocktails
Unverzichtbar für Klassiker wie den Tequila Sunrise, den alkoholfreien Shirley Temple oder den „Popsicle“-Drink.
Dosierung
Da der Sirup schwerer ist als Wasser und Alkohol, sinkt er beim vorsichtigen Eingießen zu Boden und erzeugt so wunderschöne Farbgrafiken im Glas.
In der Küche
Er veredelt Obstsalate, Desserts wie Panna Cotta oder Vanillepudding und kann als Basis für fruchtige Saucen zu Wildgerichten dienen.
Mix-Tipp
Ein kleiner Schuss in kaltem Mineralwasser oder Limonade ergibt ein erfrischendes, fruchtiges Sommergetränk.
Wichtig
Vor Gebrauch kurz schütteln, falls sich Fruchtanteile abgesetzt haben.
Optisch besticht er durch sein leuchtendes Rubinrot. Die Textur ist dickflüssig, fast zähflüssig. Sensorisch bietet Grenadine eine intensive, fruchtige Süße, die von einer dezenten, herben Säure begleitet wird. Das Aroma erinnert an Beerenfrüchte mit einer leicht floralen Note.
Zusatzstoffklassen: Säuerungsmittel
Zusatzstoffklassen: Säuerungsmittel
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