Die Meerforelle ist die „wilde Schwester“ der Bachforelle. Als Wanderfisch verbringt sie einen Großteil ihres Lebens im Salzwasser der Meere und kehrt nur zum Laichen in die Flüsse zurück. Aufgrund ihrer Lebensweise in freier Natur und ihrer Seltenheit gilt sie unter Kennern als kulinarische Delikatesse, die geschmacklich zwischen Forelle und Wildlachs angesiedelt ist.
Wegen ihres feinen, edlen Aromas sollte die Meerforelle puristisch zubereitet werden. Sie eignet sich hervorragend zum sanften Braten auf der Haut, zum kurzen Grillen oder zum Dünsten im Pergamentpapier. Auch gebeizt (als „Graved Meerforelle“) ist sie aufgrund ihrer festen Struktur eine exzellente Wahl für Vorspeisenvariationen.
Das Fleisch ist fest, muskulös und deutlich fettärmer als das der Zucht-Lachsforelle. Die Farbe variiert je nach Nahrung von einem hellen Rosa bis hin zu einem kräftigen Orange. Sensorisch bietet sie ein sehr saftiges, klares Aroma mit einer feinen maritimen Note, ohne die typische „Teichnote“ mancher Süßwasserfische.
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