Die Jalapeño (Capsicum annuum) ist eine mittelgroße, dickfleischige Peperoni-Sorte, die ursprünglich aus Mexiko (benannt nach der Stadt Jalapa) stammt. Sie gehört zur Familie der Nachtschattengewächse und ist weltweit die Referenz für moderate Schärfe. Meist wird sie im grünen (unreifen) Zustand geerntet und verzehrt, da sie dann ein besonders frisches Aroma besitzt. Vollreif geerntete Jalapeños sind leuchtend rot und deutlich süßer, aber oft auch etwas schärfer.
Jalapeños sind die Stars der Tex-Mex-Küche und extrem vielseitig einsetzbar.
Zubereitungsarten
Klassisch in Ringe geschnitten als Topping für Nachos, Burger und Pizza. Berühmt sind auch „Jalapeño Poppers“ – mit Frischkäse gefüllte und panierte Schoten.
Saucen & Dips
Unverzichtbar für frische Salsas, Guacamole oder hausgemachte Hot Sauces.
Küchen-Tipp
Die Schärfe der Jalapeño liegt im Bereich von 2.500 bis 8.000 Scoville. Wer es milder mag, entfernt die hellen Scheidewände und die Kerne im Inneren.
Besonderheit
Getrocknet und über Mesquite-Holz geräuchert werden Jalapeños zu den bekannten Chipotles mit ihrem typisch rauchigen Aroma.
Optisch erkennt man sie an ihrer eher kleinen, kompakten und abgerundeten Form (ca. 5 bis 9 cm lang). Die Haut ist glatt und glänzend. Typisch sind feine, hellbraune „Kork-Risse“ (Vernarbungen) auf der Haut, die kein Mangel, sondern oft ein Zeichen für eine besonders aromatische Schote sind. Die Textur ist dickfleischig, sehr knackig und saftig. Sensorisch bietet sie ein kräftiges, grünes Paprika-Aroma mit einer sofort präsenten, aber gut verträglichen Schärfe.
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