Die glatte Petersilie (Petroselinum crispum var. neapolitanum) ist die aromatischere Variante der Petersilie. Im Gegensatz zur krausen Petersilie besitzt sie flache, glatte Blätter, die reich an ätherischen Ölen sind. Sie ist unter Bezeichnungen wie Schnittpetersilie oder Italienische Petersilie bekannt. Während die krause Sorte oft für Dekorationen genutzt wird, ist die glatte Petersilie der klare Favorit für den Geschmack und ein unverzichtbarer Bestandteil der gehobenen Gastronomie.
Glatte Petersilie ist ein universeller Geschmacksverstärker, der Frische und Tiefe verleiht.
Zubereitungsarten
Sie ist die Hauptzutat für den orientalischen Salat Taboulé, die italienische Gremolata (mit Zitrone und Knoblauch) oder die klassische Frankfurter Grüne Sauce.
Küchen-Tipp
Die ätherischen Öle sind sehr flüchtig. Geben Sie die fein gehackte Petersilie erst am Ende der Garzeit oder über das fertige Gericht, um das volle Aroma zu erhalten.
Stiele mitverwenden
Werfen Sie die Stiele nicht weg! Sie sind extrem geschmacksintensiv. Fein gehackt können sie in Saucen oder Suppen mitgekocht werden, während die Blätter roh bleiben.
Vorbereitung
Kurz unter kaltem Wasser abspülen, trocken schütteln (oder schleudern) und mit einem scharfen Messer wiegen, nicht zerquetschen.
Optisch ähnelt sie auf den ersten Blick dem Koriander, hat aber dunklere, festere und spitzer zulaufende Blätter. Die Textur ist zart, aber robust genug, um kurzzeitige Hitze zu vertragen. Sensorisch besticht sie durch ein kräftiges, würziges und leicht süßliches Aroma, das deutlich intensiver und weniger "grasig" ist als das der krausen Petersilie.
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