Die Pastinake (Pastinaca sativa) ist ein klassisches Wurzelgemüse aus der Familie der Doldenblütler. Optisch ähnelt sie einer großen, cremeweißen Möhre oder einer Petersilienwurzel, ist am Kopf jedoch deutlich dicker und besitzt einen eingesunkenen Blattansatz. Früher war sie eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel in Europa, bis sie von der Kartoffel verdrängt wurde. Heute wird sie aufgrund ihres einzigartigen Geschmacks und ihrer guten Bekömmlichkeit wieder sehr geschätzt.
Pastinaken sind in der Küche extrem vielseitig und deutlich milder als die verwandte Petersilienwurzel.
Zubereitungsarten
Hervorragend als cremiges Püree, in Würfeln geröstet als Ofengemüse, in Eintöpfen oder als Basis für feine Cremesuppen.
Babybeikost
Aufgrund ihrer Milde, der geringen Nitratanreicherung und der guten Verdaulichkeit ist die Pastinake oft das erste Gemüse, das Babys in Form von Brei erhalten.
Küchen-Tipp
Roh geraspelt in Salaten (z. B. mit Äpfeln und Nüssen) schmeckt sie überraschend frisch. Als "Pastinaken-Pommes" im Ofen gebacken, sind sie eine süßlich-herzhafte Alternative zu Kartoffeln.
Vorbereitung
Die Wurzel unter fließendem Wasser gründlich abbürsten. Junge Exemplare müssen nicht geschält werden; bei älteren Wurzeln empfiehlt es sich, die Schale mit einem Sparschäler dünn zu entfernen.
Optisch eine kegelförmige, kräftige Wurzel mit einer hellen, gelblich-weißen Haut. Die Textur ist im rohen Zustand fest, wird beim Garen aber wunderbar weich und cremig. Sensorisch besticht sie durch ein würzig-nussiges Aroma mit einer markanten, natürlichen Süße, die an Möhren und Anis erinnert, aber deutlich erdiger ist.
Ähnliche Artikel
Alle Angaben ohne Gewaehr. Massgeblich sind stets die aktuellen Kennzeichnungen, Etiketten, Produktdaten und Angaben der jeweiligen Hersteller oder Lieferanten. Einzelne Bilder oder Referenzgrafiken koennen aus externen Bildquellen wie Pixabay oder aehnlichen Plattformen stammen und unterliegen den jeweiligen Nutzungsbedingungen. Melden