Grüne Chilischoten (Capsicum annuum) sind botanisch gesehen meist die unreif geernteten Früchte der Chilipflanze. Sie sind unter Bezeichnungen wie Peperoni oder schlicht grüne Chilis bekannt. Da sie vor der vollständigen Ausfärbung (zu Rot oder Gelb) gepflückt werden, besitzen sie ein eher krautiges, frisches Aroma und eine meist moderatere, aber dennoch deutliche Schärfe. Sie sind die unverzichtbare Basis für viele würzige Saucen, insbesondere in der mexikanischen und asiatischen Küche.
Grüne Chilis bringen Schärfe gepaart mit einer gemüseartigen Frische in jedes Gericht.
Zubereitungsarten
Fein gehackt in Salsas, Currys, Wok-Gerichten oder eingelegt in Essig. Sie eignen sich auch hervorragend zum Grillen oder Frittieren im Ganzen.
Schärfegrad kontrollieren
Die meiste Schärfe sitzt in den hellen Scheidewänden und den Kernen im Inneren. Wer es milder mag, halbiert die Schote längs und schabt das Innere mit einem Teelöffel heraus.
Küchen-Tipp (Hautschutz): Beim Verarbeiten unbedingt Einweghandschuhe tragen oder die Hände danach sofort gründlich mit Öl und Seife waschen. Kontakt mit den Augen oder Schleimhäuten sollte strikt vermieden werden.
Neutralisieren
Falls das Gericht zu scharf geworden ist, helfen fetthaltige Milchprodukte (Joghurt, Sahne) oder Kokosmilch, da das scharfe Capsaicin fettlöslich ist.
Optisch meist schlank, spitz zulaufend und von sattgrüner Farbe. Die Textur ist knackig und fest. Sensorisch bieten sie ein Profil aus frischen, grasigen Noten (ähnlich einer grünen Paprika) kombiniert mit einer je nach Sorte variierenden, stechenden Schärfe.
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