Die Peperoni (Capsicum annuum) ist eine schmalere, längliche Variante der Gemüsepaprika. Sie bildet das Bindeglied zwischen der milden Blockpaprika und den sehr scharfen Chilisorten. Je nach Sorte und Reifegrad variiert die Farbe von Grün über Gelb bis hin zu einem kräftigen Rot. Sie zeichnet sich durch eine dünnere Fruchtwand und ein intensives Aroma aus, das von mild-würzig bis zu einer deutlich spürbaren, aber meist moderaten Schärfe reicht.
Peperoni bringen eine angenehme Wärme in Gerichte, ohne den Eigengeschmack der Zutaten zu überlagern.
Zubereitungsarten
Ideal zum Einlegen (in Essig oder Öl), zum Grillen, Braten oder als pikanter Belag für Pizza und Sandwiches. Auch in Salsas, Eintöpfen oder klein geschnitten in Pastasaucen sind sie sehr beliebt.
Schärfe-Regulierung
Die meiste Schärfe sitzt in den hellen Scheidewänden und den Kernen im Inneren. Wer es milder mag, entfernt diese vor der Verwendung gründlich.
Küchen-Tipp
Gebratene Peperoni mit etwas grobem Meersalz und Olivenöl sind eine hervorragende, einfache Vorspeise (ähnlich wie Pimientos de Padrón).
Vorbereitung
Den Stielansatz entfernen, die Schote längs halbieren und je nach gewünschtem Schärfegrad entkernen. Danach unter fließendem Wasser abspülen.
Optisch sind sie lang gestreckt, oft spitz zulaufend und meist leicht gebogen. Die Textur ist knackig und fest. Sensorisch bieten sie eine Palette von gemüsig-herb (grün) bis fruchtig-süß (rot), stets begleitet von einer charakteristischen Pikanterie.
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