Die glatte Petersilie (Petroselinum crispum var. neapolitanum) ist eine zweijährige Pflanze aus der Familie der Doldenblütler. Sie ist unter Bezeichnungen wie Schnittpetersilie, Italienische Petersilie oder regional als Peterling bekannt. Im Vergleich zur krausen Petersilie hat sie flache, glänzende Blätter und einen deutlich höheren Gehalt an ätherischen Ölen, was sie zum bevorzugten Küchenkraut für geschmacksintensive Gerichte macht.
Glatte Petersilie ist ein universeller Geschmacksträger, der Frische und Tiefe in fast jedes herzhafte Gericht bringt.
Zubereitungsarten
Unverzichtbar für Pesto, Gremolata, Tabbouleh (Petersiliensalat), Chimichurri oder einfach fein gehackt über Pasta, Kartoffeln und Fleisch.
Küchen-Tipp
Das volle Aroma entfaltet sich am besten, wenn sie frisch und roh kurz vor dem Servieren hinzugefügt wird. Im Gegensatz zu vielen anderen Kräutern können die zarten Stiele fein gehackt mitverwendet werden, da sie besonders viel Geschmack enthalten.
Mitkochen
Wenn sie mitgekocht wird, dann nur kurz in Suppen oder Eintöpfen, da die Hitze das feine Aroma mit der Zeit verfliegen lässt.
Vorbereitung
Gründlich waschen und trockenschütteln. Zum Hacken ein sehr scharfes Messer verwenden, um die Blätter zu schneiden und nicht zu quetschen (verhindert das Austreten von Pflanzensaft auf dem Schneidebrett).
Optisch erkennt man sie an ihren drei- bis mehrfach gefiederten, flachen, sattgrünen Blättern. Die Textur ist zart und geschmeidig. Sensorisch besticht sie durch ein intensives, würziges und leicht süßliches Aroma, das wesentlich kräftiger ist als das der krausen Variante.
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