Obwohl sie oft als „Rosa Pfeffer“ bezeichnet werden, sind sie botanisch gesehen kein echter Pfeffer. Es handelt sich um die Früchte des Brasilianischen Pfefferbaums (Schinus terebinthifolius), der zur Familie der Sumachgewächse gehört (verwandt mit Cashewnüssen und Pistazien). Die Beeren sind sehr empfindlich, haben eine papierdünne Schale und enthalten keinen festen Kern wie echter Pfeffer.
Ein optisches und aromatisches Highlight, das eher als „Gewürz-Akzent“ denn als Schärfe-Lieferant dient:
Fisch & Meeresfrüchte
Der Klassiker zu Lachs (gebeizt oder gebraten) und Jakobsmuscheln.
Helles Fleisch
Hervorragend zu Geflügel oder Kalbfleischsaucen.
Desserts
Ein spannender Kontrast in dunkler Schokolade, zu Erdbeeren oder in Gin-basierten Saucen.
Gin Tonic
Als beliebtes Botanical im Glas für Farbe und Aroma.
Profi-Tipp
Rosa Beeren sollten nicht mitgekocht werden, da sie sonst bitter werden. Am besten erst kurz vor dem Servieren zwischen den Fingern zerdrücken oder grob mörsern. Für herkömmliche Pfeffermühlen sind sie oft zu weich und ölig (sie können das Mahlwerk verkleben).
Die Sensorik besticht durch eine leuchtend rosa bis rote Farbe und eine hauchdünne, spröde Schale. Geschmacklich sind sie kaum scharf, sondern eher süßlich-fruchtig mit einer deutlichen wacholderähnlichen Kiefernnote und einem harzigen Unterton.
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