Die Käsekrainer ist eine leicht geräucherte Brühwurst mit grober Fleischeinlage (ähnlich einer Krane), die einen hohen Anteil an Würfelkäse (meist Emmentaler) enthält. Sie ist berühmt für ihr spezielles Mundgefühl: Beim Hineinbeißen oder Anschneiden tritt der geschmolzene, heiße Käse hervor – in Österreich auch liebevoll als „Eitrige“ bezeichnet.
Der Klassiker am Würstelstand, beim Grillen oder als deftiges Pfannengericht.
Zubereitungsarten
Braten in der Pfanne, Grillen oder Erhitzen im Wasserbad.
Kerntemperatur
72 °C bis 75 °C.
Wichtig
Der Käse muss im Kern vollständig geschmolzen sein, um sein volles Aroma und die cremige Textur zu entfalten.
Pfannentemperatur
150 °C bis 170 °C (mittlere Hitze).
Tipp
Die Käsekrainer sollte vor dem Braten mehrfach mit einer Nadel oder Gabel eingestochen werden („stupern“), damit der Druck des schmelzenden Käses entweichen kann und die Wurst nicht unkontrolliert aufplatzt. Das austretende Fett bildet auf der Haut die begehrten „Käsefüßchen“ (krosse Käsekrusten).
Goldbraun geräucherte Haut (Saitling) mit einer groben, fleischigen Füllung, durchsetzt von deutlich sichtbaren Käseeinschlüssen. Sensorisch bietet sie ein kräftiges Raucharoma, eine feine Knoblauchnote und den würzig-nussigen Geschmack des geschmolzenen Käses.
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