Die Nürnberger Rostbratwürstchen sind kleine, ca. 7 bis 9 cm lange Brühwürstchen im engen Naturdarm (Saitling). Sie sind seit 2003 als geschützte geographische Angabe (g.g.A.) registriert, was bedeutet, dass sie nach festgeschriebener Rezeptur im Stadtgebiet von Nürnberg hergestellt werden müssen. Ihr Markenzeichen ist die grobe Körnung und die markante Majorannote.
Der Inbegriff der fränkischen Grillkultur, meist serviert als „Drei im Weckla“ oder auf dem Zinnteller mit Sauerkraut.
Zubereitungsarten
Grillen über Buchenholzfeuer, Braten in der Pfanne oder als „Blaue Zipfel“ (im Essigsud mit Zwiebeln gegart).
Kerntemperatur
70 °C bis 72 °C.
Hinweis
Da sie sehr dünn sind, werden sie bei hoher Hitze innerhalb von 3 bis 5 Minuten gar. Sie sollten außen knusprig braun und innen noch saftig sein.
Pfannentemperatur
170 °C bis 190 °C. Kurzes, scharfes Anbraten ist wichtig, damit sie Farbe annehmen, bevor das Innere austrocknet.
Tipp
Vor dem Braten nicht einstechen, damit der Fleischsaft und das Aroma im Darm bleiben.
Im Rohzustand hell und grob gekörnt, nach dem Braten appetitlich braun mit typischen Grillstreifen. Die Textur ist fest, knackig im Biss und saftig. Sensorisch dominiert ein herzhaftes Fleischaroma mit einer sehr intensiven, würzigen Majorannote und feinem Pfeffer.
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