Die Kaki ist die Frucht des asiatischen Ebenholzbaumes. Sie ähnelt optisch einer orangefarbenen Tomate und ist im Herbst und Winter ein Highlight in der Obstabteilung. Botanisch gesehen ist sie eine Beere. Man unterscheidet heute hauptsächlich zwischen der klassischen Kaki, der Persimone und der Sharonfrucht. Während die Urform (Kaki) reich an Tanninen (Gerbstoffen) ist und erst weichreif schmeckt, sind die Zuchtformen (Sharon/Persimone) auch fest genießbar.
Die Kaki ist ein Alleskönner von süß bis herzhaft:
Pur
Die klassische Kaki wird oft gelöffelt (wie eine Kiwi), wenn sie weich ist. Sharon und Persimone können wie Äpfel mit Schale gegessen werden.
Salate
In dünne Scheiben geschnitten harmoniert sie perfekt mit Rucola, Walnüssen und Ziegenkäse.
Desserts
Als Püree in Joghurt, Quark oder als fruchtiger Spiegel für Panna Cotta.
Herzhaft
Passt hervorragend zu kurzgebratenem Fleisch oder in asiatische Currys.
Profi-Tipp
Wenn du eine klassische Kaki kaufst, die noch fest ist, lagere sie zusammen mit einem Apfel in einer Papiertüte. Das Reifegas Ethylen des Apfels lässt die Kaki schneller weich und süß werden.
Die Sensorik besticht durch eine leuchtend orangefarbene bis rötliche Schale und ein geleeartiges bis knackiges Fruchtfleisch. Geschmacklich erinnert sie an eine Mischung aus Aprikose, Melone und Birne mit einer feinen Vanillenote. Unreife klassische Kakis hinterlassen durch die Tannine ein pelziges Gefühl im Mund.
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