Quinoa (auch „Gold der Inkas“ genannt) ist ein sogenanntes Pseudogetreide. Botanisch gehört es nicht zum Getreide (Süßgräser), sondern zu den Gänsefußgewächsen (wie Spinat oder Rote Bete). Quinoa ist eine der besten pflanzlichen Proteinquellen, da es alle neun essenziellen Aminosäuren enthält. Die kleinen Körner sind von Natur aus mit einer Schicht Saponinen (Bitterstoffen) überzogen, die die Pflanze vor Schädlingen schützen und vor dem Verzehr gründlich abgewaschen werden sollten.
Ein extrem wandlungsfähiger Begleiter in der modernen Küche:
Beilage
Als glutenfreie Alternative zu Reis, Couscous oder Nudeln.
Salate
Der Klassiker ist der „Quinoa-Salat“ (ähnlich wie Tabouleh) mit viel Petersilie, Tomaten und Zitrone.
Frühstück
Als warmer Brei (ähnlich wie Porridge) mit Früchten und Nüssen.
Bratlinge
Gekochte Quinoa lässt sich hervorragend mit Gemüse und Ei zu fleischlosen Patties verarbeiten.
Profi-Tipp
Quinoa vor dem Kochen in einer Pfanne ohne Fett kurz anrösten, bis es leicht knackt. Das verstärkt das nussige Aroma massiv.
Die Sensorik besticht durch eine kleine, linsenförmige Optik. Weißer Quinoa ist eher mild und weich, während roter und schwarzer Quinoa etwas bissfestiger und nussiger schmecken. Nach dem Kochen wird der kleine Keimling als heller Ring sichtbar. Geschmacklich ist Quinoa mild, nussig und leicht erdig.
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