Rohrzucker wird, im Gegensatz zum in Europa verbreiteten Rübenzucker, aus dem Saft des Zuckerrohrs gewonnen. Man unterscheidet zwei Hauptformen:
Weißer Rohrzucker
Vollständig raffiniert, chemisch identisch mit weißem Rübenzucker (reine Saccharose).
Brauner Rohrzucker (Rohrohrzucker): Nur teilweise raffiniert. Er enthält noch geringe Reste von Melasse (Sirup), was ihm seine Farbe und den typischen Geschmack verleiht.
Hinweis
"Vollrohrzucker" ist die unraffinierte Variante, die lediglich eingedickt und getrocknet wird – sie ist am dunkelsten und geschmacksintensivsten.
Ein aromatischer Allrounder für Küche und Bar:
Cocktails
Die unverzichtbare Zutat für Caipirinha oder Mojito, da die grobe Struktur beim Zerstoßen von Limetten hilft und das Aroma gut zu Rum passt.
Backen
Ideal für Cookies, Brownies oder dunkle Kuchen. Die enthaltene Restfeuchte der Melasse macht Gebäck oft saftiger und "chewy".
Kaffee & Tee
Gibt Heißgetränken eine malzige, karamellige Note.
Herzhafte Küche
Zum Karamellisieren von Zwiebeln, für BBQ-Saucen oder asiatische Wok-Gerichte.
Profi-Tipp
Wenn brauner Rohrzucker im Vorratsschrank hart geworden ist, lege einfach ein Stück Apfel oder ein feuchtes Küchentuch über Nacht mit in das Gefäß – er wird wieder weich.
Die Sensorik besticht (bei der braunen Variante) durch eine goldene bis hellbraune Farbe und eine grobkörnige, leicht feuchte Kristallstruktur. Geschmacklich bietet er neben der reinen Süße Noten von Karamell, Malz und Honig.
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