Sauerkraut ist durch Milchsäuregärung (Laktifermentation) konservierter Weißkohl. Es gilt weltweit als eines der bekanntesten deutschen Nationalgerichte, hat seine Wurzeln jedoch eigentlich in Asien. Durch den Gärungsprozess entstehen natürliche Probiotika, die besonders wertvoll für die Darmflora sind. Zudem ist es extrem kalorienarm und reich an Vitamin C, was es früher zum idealen Proviant gegen Skorbut auf hoher See machte.
Ein herzhafter Klassiker, der sowohl warm als auch kalt funktioniert:
Warme Beilage
Klassisch zu Bratwurst, Eisbein, Kassler oder Schupfnudeln. Oft wird es mit Speck und Zwiebeln verfeinert.
Eintöpfe
Die Basis für das polnische Nationalgericht Bigos oder deftige Sauerkrautsuppen.
Rohkost
Pur als Salat mit etwas Öl, Zucker und geriebenem Apfel – so bleiben alle hitzeempfindlichen Vitamine und Milchsäurebakterien erhalten.
Sandwiches
Ein Muss auf dem US-Klassiker Reuben Sandwich.
Profi-Tipp
Wenn das Kraut zu sauer ist, wasche es vor dem Kochen kurz mit kaltem Wasser ab oder gib eine Prise Zucker und einen geriebenen Apfel dazu, um die Säure zu mildern.
Die Sensorik besticht durch eine hellgelbe bis beige Farbe und eine faserige, je nach Garzeit knackige bis weiche Textur. Geschmacklich dominiert eine erfrischende, kräftige Säure mit würzigen Gäraromen.
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