Der Schwarzwälder Schinken ist ein knochenloser, trocken gepökelter und kalt geräucherter Rohschinken aus der Schweinekeule (Sus scrofa domesticus). Er ist seit 1997 als geschützte geographische Angabe (g.g.A.) registriert. Das bedeutet, dass die Verarbeitung und Räucherung zwingend im Schwarzwald erfolgen muss. Sein unverwechselbares Merkmal ist die dunkle, fast schwarze Schwarte und das tiefrote Fleisch.
Ein Klassiker für die deftige Vesper oder zum Verfeinern von warmen Gerichten.
Zubereitungsarten
Kalt in hauchdünnen Scheiben oder kleinen Streifen zu kräftigem Bauernbrot. In der warmen Küche als Würfel in Spätzle, Rührei oder zum Umwickeln von Spargel und Fleisch.
Serviertemperatur
18 °C bis 20 °C.
Tipp
Damit sich das intensive Tannenholz-Raucharoma voll entfaltet, sollte der Schinken ca. 15 Minuten vor dem Verzehr aus der Kühlung genommen werden.
Küchen-Tipp
Die Schwarte nicht wegwerfen! Sie kann in Eintöpfen (z. B. Linsensuppe) mitgekocht werden und gibt eine wunderbare rauchige Tiefe ab.
Äußerlich sehr dunkel (durch den Rauch), im Anschnitt leuchtend tiefrot mit einem schmalen, festen weißen Fettrand. Die Textur ist mürbe und fest, aber nicht zäh. Sensorisch dominiert ein sehr kräftiges, würziges Aroma mit einer markanten Note von frischem Nadelholzrauch und Wacholder.
Zusatzstoffklassen: Konservierungsstoff
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