Die Zucchini (Cucurbita pepo subsp. pepo) gehört botanisch zur Familie der Kürbisgewächse. Ihr Name stammt aus dem Italienischen und bedeutet wörtlich „kleiner Kürbis“. Sie wird meist unreif geerntet, solange die Schale zart und die Kerne noch weich sind. Während wir meist die dunkelgrüne, längliche Variante kennen, gibt es sie auch in leuchtendem Gelb, gestreift oder in runder Form („Rondini“).
Die Zucchini ist ein wahrer Kulinarik-Joker, da sie andere Aromen hervorragend aufnimmt.
Zubereitungsarten
Ob gebraten, gegrillt, gefüllt, gedünstet oder roh als Salat – sie passt fast überall. In Streifen geschnitten ist sie als Low-Carb-Pasta-Ersatz („Zoodles“) extrem beliebt.
Küchen-Tipp (Saftigkeit bewahren): Da Zucchini viel Wasser enthalten, sollten sie beim Braten erst ganz zum Schluss gesalzen werden, damit sie nicht matschig werden, sondern knackig bleiben.
Backen
Geraspelte Zucchini im Teig machen Kuchen (z. B. Schokokuchen) unglaublich saftig, ohne den Geschmack zu dominieren.
Blüten
Die großen gelben Zucchiniblüten gelten als Delikatesse. Sie werden oft mit Ricotta gefüllt und in Teig ausgebacken.
Vorbereitung
Waschen, die Enden abschneiden, fertig. Schälen ist absolut nicht notwendig, da die Schale sehr dünn ist und die meisten Vitamine enthält.
Optisch meist eine schlanke, grüne Stange mit glatter, leicht glänzender Haut. Die Textur ist im rohen Zustand fest und knackig, im gegarten Zustand zart und saftig. Sensorisch ist die Zucchini eher dezent und mild, mit einer ganz leicht nussigen Note, was sie zur idealen Begleitung für kräftige Gewürze wie Knoblauch, Thymian oder Chili macht.
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