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Gemüse

Radicchio

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Produktinfo
Beschreibung

Der Radicchio (Cichorium intybus var. foliosum) gehört zur Familie der Korbblütler und ist eng verwandt mit Chicorée und Endivien. Er ist unter Bezeichnungen wie Roter Chicorée oder regional als Cicorino bekannt. Ursprünglich aus Italien stammend, ist er vor allem für seine tiefrote bis violette Blattfarbe mit den markanten, schneeweißen Blattadern berühmt. Er wächst zu festen, runden Köpfen heran (wie die Sorte Rosso di Chioggia) oder in länglicher Form (Rosso di Treviso).

Anwendung

Radicchio wird oft unterschätzt – er kann weit mehr als nur Dekoration sein und ist sowohl kalt als auch warm ein Genuss.

Zubereitungsarten

Klassisch als Teil von gemischten Blattsalaten, um einen herben Kontrast zu milden Sorten zu setzen. In Italien wird er leidenschaftlich gerne gegrillt, gebraten oder als Hauptzutat in einem cremigen Radicchio-Risotto verwendet.

Bitterstoffe zähmen

Wem der Radicchio zu bitter ist, kann die Blätter für einige Minuten in lauwarmes Wasser legen. Auch die Kombination mit süßen Komponenten (Ahornsirup, Balsamico-Creme, Birnen oder Orangen) balanciert die Herbe perfekt aus.

Küchen-Tipp

Der bittere Geschmack sitzt am stärksten im dicken, weißen Strunk. Entfernen Sie diesen keilförmig, wenn Sie ein milderes Aroma bevorzugen.

Vorbereitung

Die äußeren, welken Blätter entfernen, den Kopf halbieren oder vierteln, den Strunk herausschneiden und die Blätter kurz unter kaltem Wasser waschen.

Charakteristik

Optisch ein absoluter Blickfang durch den starken Kontrast zwischen purpurroten Blättern und weißen Rippen. Die Textur ist fest, knackig und deutlich robuster als die von Kopfsalat. Sensorisch besticht er durch sein markantes, bitter-herbes Aroma, das beim Garen eine leicht süßliche Note entwickelt und etwas an Intensität verliert.

Zutaten
Frischer Radicchio. Er ist eine hervorragende Quelle für den Bitterstoff Intybin, der die Verdauung und die Galle anregt. Zudem liefert er reichlich Vitamin C, Vitamin K und Kalium.
Je nach Produkt – siehe Verpackung.
Zusatzstoffe
Bei Frischware keine.
Hinweise & Herkunft
Herkunft

Italien ist das Herzland des Radicchio-Anbaus. Hierbei wird konsequent auf die Kältereize geachtet, da diese für die intensive rote Ausfärbung der Blätter sorgen. Er ist jedoch mittlerweile ganzjährig verfügbar, wobei er in Deutschland vor allem im späten Sommer und Herbst aus regionalem Anbau stammt.

Lagerhinweise

Radicchio ist im Vergleich zu anderen Blattsalaten erstaunlich robust und lagerfähig.

Lagerung

Im Kühlschrank im Gemüsefach bei +2 °C bis +5 °C.

Tipp

Wickeln Sie den Kopf in ein leicht feuchtes Papiertuch oder legen Sie ihn in einen perforierten Beutel. So bleibt er ca. 1 Woche (manchmal sogar länger) knackig und frisch.

Nach dem Öffnen

Einmal angeschnitten, sollte die Schnittstelle mit Frischhaltefolie abgedeckt werden. Da Radicchio dazu neigt, an den Schnittkanten schnell braun zu werden (Oxidation), empfiehlt es sich, diese Stellen vor der nächsten Verwendung hauchdünn abzuschneiden.

Worauf achten

Der Kopf sollte sich fest und kompakt anfühlen. Die Blätter müssen prall sein und einen frischen Glanz aufweisen. Achten Sie auf den Strunk: Ist dieser stark braun oder eingetrocknet, liegt der Salat schon zu lange. Die weißen Adern sollten strahlend weiß und nicht gelblich verfärbt sein.

* Angaben zu Nährwerten, Inhaltsstoffen, Allergenen und sonstigen Produktinformationen ohne Gewähr. Verbindlich sind ausschließlich die Kennzeichnungen auf der Produktverpackung / dem Etikett.

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