Das Radieschen (Raphanus sativus var. sativus) ist ein klassisches Speicherorgan aus der Familie der Kreuzblütler. Es ist unter Bezeichnungen wie Monatsrettich oder französisch als Radis bekannt. Im Gegensatz zum großen Rettich wächst das Radieschen extrem schnell und wird geerntet, solange die Knolle noch klein und zart ist. Die bekannteste Variante ist kugelrund und leuchtend rot, es gibt sie jedoch auch in Zapfenform sowie in den Farben Weiß, Gelb oder Violett.
Radieschen bringen Farbe, Biss und eine gesunde Schärfe in kalte Gerichte.
Zubereitungsarten
Klassisch in dünne Scheiben geschnitten auf Butterbrot mit Salz, als Zutat in bunten Blattsalaten oder im bayrischen Wurstsalat.
Küchen-Tipp
Um die maximale Knackigkeit zu erhalten, legen Sie die Radieschen vor dem Verzehr für 15 Minuten in eiskaltes Wasser. Das "reanimiert" auch leicht schrumpelige Knollen.
Zero Waste
Das frische Radieschengrün ist essbar! Es schmeckt fein-würzig und lässt sich hervorragend zu Pesto verarbeiten oder wie Spinat in der Pfanne dünsten.
Vorbereitung
Die Wurzelspitze und das Grün abschneiden, die Knollen gründlich waschen. Ein Schälen ist nicht erforderlich, da die Haut sehr zart ist.
Optisch bestechen sie durch ihre meist leuchtend rote Schale und das schneeweiße, feste Fleisch. Die Textur ist extrem knackig und saftig. Sensorisch bieten sie eine erfrischende Schärfe, die je nach Sorte und Anbaubedingungen von mild-würzig bis brennend-scharf variieren kann.
Ähnliche Artikel
Alle Angaben ohne Gewaehr. Massgeblich sind stets die aktuellen Kennzeichnungen, Etiketten, Produktdaten und Angaben der jeweiligen Hersteller oder Lieferanten. Einzelne Bilder oder Referenzgrafiken koennen aus externen Bildquellen wie Pixabay oder aehnlichen Plattformen stammen und unterliegen den jeweiligen Nutzungsbedingungen. Melden