Die Möhre (Daucus carota subsp. sativus) ist eine der vielseitigsten Gemüsesorten der Welt. Je nach Region ist sie als Karotte, Mohrrübe oder Gelbe Rübe bekannt. Das charakteristische Orange verdankt sie ihrem hohen Gehalt an Carotinoiden. Möhren werden grob in zwei Kategorien unterteilt: die zarten, meist mit Grün angebotenen Bundmöhren (Frühgemüse) und die robusteren, größeren Waschmöhren (Lagermöhren).
Möhren sind wahre Alleskünstler und finden in fast jedem Gericht einen Platz.
Zubereitungsarten
Roh als Knabber-Snack oder im Salat (klassisch mit Apfel und Zitrone), gedünstet als Beilage, glasiert mit Honig, als Basis für Suppen und Eintöpfe oder sogar geraspelt im Kuchen (Rüblitorte).
Küchen-Tipp (Bioverfügbarkeit): Um das wertvolle Beta-Carotin (Vorstufe von Vitamin A) optimal aufnehmen zu können, sollten Möhren immer mit einer kleinen Menge Fett (Öl, Butter oder Sahne) zubereitet oder verzehrt werden.
Vorbereitung
Junge Bundmöhren müssen meist nur gründlich unter fließendem Wasser abgebürstet werden. Ältere Lagermöhren sollten mit einem Sparschäler dünn geschält werden.
Zero Waste
Das frische Grün der Bundmöhren ist essbar und eignet sich hervorragend für Pesto oder als Würzkraut in Suppen.
Optisch meist langgestreckt und kegelförmig in leuchtendem Orange (es gibt auch violette, gelbe und weiße Ur-Sorten). Die Textur ist im rohen Zustand sehr fest und knackig, beim Garen wird sie zart und weich. Sensorisch bestechen sie durch ihre natürliche Süße und ein mildes, erdiges Aroma.
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