Die Gartenbohne (Phaseolus vulgaris) ist ein weltweit geschätztes Hülsengemüse. In Süddeutschland und Österreich ist sie vor allem unter der Bezeichnung Fisolen bekannt, regional wird sie auch als Grüne Bohne, Stangenbohne oder Buschbohne bezeichnet. Man unterscheidet zwischen fadenlosen Züchtungen (wie der Prinzessbohne) und den kräftigeren Sorten, die vor der Zubereitung "gefädelt" werden müssen.
Ein unverzichtbarer Bestandteil der gutbürgerlichen und mediterranen Küche.
Zubereitungsarten
Klassisch gedünstet als Beilage, im Speckmantel gebraten, in Eintöpfen ("Schnippelbohnen") oder kalt als Bohnensalat mit Zwiebeln und Bohnenkraut.
Lebenswichtiger Hinweis
Bohnen dürfen niemals roh verzehrt werden! Sie enthalten das Protein Phasin, das für den Menschen giftig ist und Magen-Darm-Beschwerden verursacht. Erst durch Kochen (mind. 10–15 Minuten) wird das Phasin vollständig zerstört.
Küchen-Tipp (Farbe erhalten): Bohnen nach dem Kochen sofort in Eiswasser abschrecken. Das stoppt den Garprozess und fixiert das Chlorophyll, sodass die Bohnen ihr leuchtendes Grün behalten statt grau zu werden.
Gewürz-Partner
Bohnenkraut ist der ideale Begleiter. Es unterstreicht nicht nur das Aroma, sondern macht die Bohnen auch bekömmlicher.
Optisch meist leuchtend grün (es gibt auch gelbe "Wachsbohnen" oder violette Sorten). Die Form reicht von dünn und rund bis hin zu breit und flach. Die Textur sollte im gegarten Zustand "knackig-zart" sein. Sensorisch bieten sie ein frisch-herbes, leicht süßliches Aroma mit einer erdigen Note.
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