Bratpaprika sind die unreifen, grünen Früchte einer speziellen Paprikasorte (Capsicum annuum). Weltbekannt sind sie unter der Bezeichnung Pimientos de Padrón, benannt nach ihrer Herkunft aus der Gemeinde Padrón in Galicien. Sie zeichnen sich durch ihre geringe Größe (ca. 4–6 cm) und ihre leicht runzelige Haut aus. Ein besonderes Merkmal ist das „Padrón-Lotto“: Die meisten Früchte sind mild, aber statistisch gesehen ist etwa jede zehnte Frucht deutlich schärfer.
Der Klassiker unter den spanischen Vorspeisen – simpel in der Zubereitung, maximal im Geschmack.
Zubereitungsarten
Traditionell werden sie im Ganzen (mit Stiel) in reichlich hochwertigem Olivenöl bei hoher Hitze in der Pfanne frittiert oder scharf angebraten.
Finish
Sobald die Haut der Paprika weiße Blasen wirft und leicht bräunlich wird, nimmt man sie aus der Pfanne und bestreut sie großzügig mit grobem Meersalz (Fleur de Sel oder Maldon Salt).
Verzehr
Man nimmt sie am Stiel, beißt die Frucht ab und lässt den Stiel mit dem Kerngehäuse übrig.
Küchen-Tipp
Bratpaprika schmecken auch hervorragend vom Grill. Einfach in einer Grillschale oder direkt auf dem Rost rösten, bis sie weich werden.
Äußerlich mattgrün bis leuchtend grün, klein und etwas unregelmäßig geformt. Die Textur ist im rohen Zustand fest, wird aber durch das Braten wunderbar weich und saftig. Sensorisch bieten sie ein herbes, leicht rauchiges Paprika-Aroma mit einer feinen Süße – und eben der gelegentlichen, überraschenden Schärfe.
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