Radieschen-Kresse sind die jungen Keimlinge des Radieschens (Raphanus sativus). Sie werden bereits geerntet, wenn sich nach den Keimblättern die ersten kleinen Laubblätter bilden. Optisch bestechen sie oft durch ihre intensiv violett-roten oder leuchtend grünen Stängel und herzförmigen Blättchen. Sie gehören zu den beliebtesten Micro-Greens, da sie das konzentrierte Aroma eines reifen Radieschens in einer filigranen Form vereinen.
Radieschen-Kresse ist das perfekte „Topping“ für alle Gerichte, die einen frischen Schärfekick vertragen.
Zubereitungsarten
Ideal als Garnitur für belegte Brote (besonders mit Frischkäse oder Avocado), in Salaten, Bowls oder über cremige Suppen gestreut. Auch in asiatischen Sommerrollen sorgt sie für eine spannende Würze.
Küchen-Tipp (Hitze vermeiden): Wie die meisten Keimlinge sollte Radieschen-Kresse nur roh verwendet werden. Durch Kochen oder starkes Erhitzen verliert sie ihre Knackigkeit und das charakteristische Aroma.
Vorbereitung
Wenn Sie die Kresse im Schälchen kaufen, schneiden Sie die benötigte Menge einfach mit einer Küchenschere kurz über dem Nährboden ab. Ein vorsichtiges Abspülen in einem feinen Sieb ist empfehlenswert.
Deko-Effekt
Besonders die rotstieligen Sorten setzen starke farbliche Akzente auf hellen Speisen.
Optisch filigran mit kräftig gefärbten Stängeln und grünen Blättchen. Die Textur ist überraschend knackig und saftig. Sensorisch bietet sie die typische, pikante Radieschen-Schärfe, die jedoch etwas feiner und „grüner“ schmeckt als die der ausgewachsenen Knolle.
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