Die Gartenkresse (Lepidium sativum) gehört zur Familie der Kreuzblütler. Sie ist unter Bezeichnungen wie Pfefferkraut oder Senfkresse bekannt. Das Besondere an der Kresse ist ihr extrem schnelles Wachstum; sie wird meist als Keimpflanze gehandelt und direkt vom Substrat (meist Watte oder Vlies) weg geerntet. Ihre kleinen, ovalen Blättchen sitzen auf zarten, weißen Stielen und stecken voller würziger Kraft.
Kresse ist das klassische „Finish-Kraut“, das vielen Speisen eine pikante Note verleiht.
Zubereitungsarten
Ideal als Belag auf dem Butterbrot, in Kräuerquark, Eierspeisen oder als Topping für Salate und Suppen. Sie ist zudem ein fester Bestandteil der Frankfurter Grünen Sauce.
Küchen-Tipp
Kresse sollte niemals mitgekocht oder erhitzt werden, da sie sonst ihren typisch scharfen Geschmack verliert und bitter wird. Verwenden Sie sie immer nur frisch und roh.
Handhabung
Die Kresse wird meist im Schälchen verkauft. Schneiden Sie die benötigte Menge einfach mit einer Küchenschere kurz über dem Substrat ab.
Geschmacks-Kick
Sie eignet sich hervorragend als Ersatz für Pfeffer oder Rettich, wenn eine natürliche, frische Schärfe gewünscht ist.
Optisch erkennt man sie an den dichten, grünen Mini-Blättchen auf filigranen weißen Stielen. Die Textur ist zart, aber im Biss überraschend knackig. Sensorisch bietet sie ein scharfes, würziges Aroma, das stark an Senf oder Meerrettich erinnert.
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