Die rote Spitzpaprika (Capsicum annuum) unterscheidet sich von der klassischen Blockpaprika vor allem durch ihre lange, schmal zulaufende Form und ihre deutlich dünnere Schale. Sie gilt als die Gourmet-Variante des Gemüsepaprikas. Aufgrund ihres hohen Zuckergehalts und des intensiven Aromas ist sie besonders bei Genießern beliebt, die eine milde, aber charaktervolle Süße schätzen.
Dank ihrer Form und ihres Aromas ist sie in der Küche extrem vielseitig einsetzbar.
Zubereitungsarten
Ideal zum Füllen (z. B. mit Schafskäse oder Reis), da sie im Ofen schnell gart. Sie eignet sich hervorragend zum Grillen, da die dünne Haut schnell Röststoffs entwickelt, oder roh als knackiger Snack.
Küchen-Tipp
Wegen ihrer intensiven Süße karamellisiert sie beim Braten wunderbar. Probieren Sie sie in Streifen geschnitten als schnelles Pfannengemüse mit etwas Knoblauch und Meersalz.
Bekömmlichkeit
Da die Haut der Spitzpaprika wesentlich dünner ist als die der Blockpaprika, gilt sie als deutlich bekömmlicher und leichter verdaulich.
Vorbereitung
Den Stielansatz abschneiden. Die Kerne befinden sich bei dieser Sorte fast ausschließlich am oberen Ende, sodass man sie oft durch einfaches Klopfen oder kurzes Ausspülen entfernen kann.
Optisch besticht sie durch ihre elegante, spitze Form (oft bis zu 20 cm lang) und ein glänzendes, sattes Tiefrot. Die Textur ist knackig, aber feiner als bei der Blockpaprika. Sensorisch bietet sie eine ausgeprägte, fruchtige Süße, die fast an reife Beeren erinnert, ganz ohne bittere Untertöne.
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