Der Rosmarin (Salvia rosmarinus, früher Rosmarinus officinalis) ist ein immergrüner Halbstrauch aus der Familie der Lippenblütler. Sein Name leitet sich vom lateinischen ros marinus ab, was treffend „Tau des Meeres“ bedeutet. Die Pflanze zeichnet sich durch ihre nadelartigen, festen Blätter aus, die auf der Oberseite tiefgrün und auf der Unterseite weiß-filzig sind. Er ist eines der charaktervollsten Kräuter und steht wie kaum ein anderes für das Aroma des Südens.
Rosmarin ist ein sehr intensives Kraut, das Hitze hervorragend verträgt und sein volles Aroma oft erst beim Garen entfaltet.
Zubereitungsarten
Er ist der klassische Begleiter für Ofenkartoffeln und Fleischgerichte (Lamm, Geflügel, Wild). Auch zum Aromatisieren von Olivenöl, Focaccia oder Grillgemüse ist er unverzichtbar.
Küchen-Tipp
Im Gegensatz zu zarten Kräutern wie Basilikum kann und sollte Rosmarin mitgegart werden. Die ganzen Zweige werden oft einfach mitgeschmort und vor dem Servieren entfernt.
** Grill-Tipp:** Die holzigen Stiele von älterem Rosmarin lassen sich wunderbar als aromatische Grillspieße für Fleisch oder Gemüse verwenden.
Süße Küche
In Maßen verwendet, harmoniert Rosmarin überraschend gut mit Aprikosen, Pfirsichen oder dunkler Schokolade.
Optisch erinnert er an kleine Tannen- oder Kiefernzweige mit schmalen, ledrigen Nadeln. Die Textur ist fest und stabil. Sensorisch besticht er durch ein sehr kräftiges, harzig-würziges Aroma mit einer markanten Note von Kiefer, Kampfer und einer leichten Bitterkeit im Abgang.
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