Die Süßkartoffel (Ipomoea batatas) ist trotz ihres Namens botanisch nicht mit der herkömmlichen Kartoffel verwandt. Während die Kartoffel zu den Nachtschattengewächsen gehört, zählt die Süßkartoffel zur Familie der Windengewächse. Die Knollen variieren in Form und Farbe, doch die hierzulande gängigste Sorte besitzt eine rötlich-braune Schale und ein leuchtend orangefarbenes Fruchtfleisch. Sie ist weltweit eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel.
Die Süßkartoffel ist ein kulinarisches Chamäleon, das sowohl in herzhaften als auch in süßen Gerichten glänzt.
Zubereitungsarten
Klassisch als Süßkartoffel-Pommes (oft mit Stärke bestäubt, damit sie knusprig werden), als cremiges Püree, im Ganzen im Ofen gebacken („Kumpir-Style“) oder in Würfeln in Currys und Eintöpfen.
Süße Küche
Aufgrund ihrer natürlichen Süße wird sie in den USA oft für den traditionellen Sweet Potato Pie oder in Brownies verwendet.
Küchen-Tipp
Die Schale ist essbar, sofern sie gründlich gewaschen wurde. Da sie jedoch deutlich dicker ist als die der herkömmlichen Kartoffel, wird sie für Pürees meist geschält.
Vorbereitung
Die Knolle oxidiert an der Luft schnell und wird grau-braun. Legen Sie geschälte oder geschnittene Stücke daher bis zur Verwendung in eine Schüssel mit kaltem Wasser.
Optisch eine unregelmäßig geformte, oft spindelförmige Knolle mit robuster Schale. Die Textur ist im gegarten Zustand weich, mehlig und cremig. Sensorisch besticht sie durch ihre deutliche Süße, die an eine Mischung aus Kürbis und Karotte mit einer dezent nussigen Note erinnert.
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