Grüner Spargel (Asparagus officinalis) ist die oberirdisch wachsende Variante des Spargels. Im Gegensatz zum weißen Spargel, der unter Erdhaufen (Dämmen) wächst, wird der grüne Spargel erst geerntet, wenn er die Erdoberfläche durchbrochen hat. Durch das Sonnenlicht bildet die Pflanze den grünen Pflanzenfarbstoff Chlorophyll. Er ist meist dünner als weißer Spargel und besitzt voll entwickelte, kleine Schuppenblätter an der Spitze.
Grüner Spargel ist der Favorit für die schnelle, moderne Küche, da er deutlich weniger Vorbereitung erfordert als sein weißer Verwandte.
Zubereitungsarten
Er eignet sich hervorragend zum Braten in der Pfanne, zum Grillen, Rösten im Ofen oder für asiatische Wok-Gerichte. Er behält auch beim Garen einen wunderbaren Biss.
Küchen-Tipp (Schälen): Ein großer Vorteil ist, dass grüner Spargel fast nie geschält werden muss. Lediglich bei sehr dicken Stangen empfiehlt es sich, das untere Drittel dünn abzuziehen.
Vorbereitung
Waschen Sie die Stangen gründlich, da sich in den Köpfchen Sand verfangen kann. Schneiden Sie die holzigen Enden (ca. 1–2 cm) einfach ab oder brechen Sie sie vorsichtig um – die Stange bricht natürlicherweise dort, wo das holzige Teil beginnt.
Kurze Garzeit
Grüner Spargel benötigt je nach Dicke nur ca. 5 bis 8 Minuten. Er schmeckt am besten, wenn er im Kern noch leicht knackig ist.
Optisch besticht er durch seine kräftige grüne Farbe, die oft ins Violette übergehen kann. Die Textur ist zarter und weniger faserig als beim weißen Spargel. Sensorisch bietet er ein kräftiges, herzhaftes und leicht nussiges Aroma, das fast ein wenig an junge Erbsen oder Brokkoli erinnert.
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