Der Staudensellerie (Apium graveolens var. dulce) ist eine Variante des Echten Selleries, bei der im Gegensatz zum Knollensellerie nicht die Wurzel, sondern die langen, fleischigen Blattstiele geerntet werden. Die Stauden wachsen aufrecht in dichten Büscheln und haben eine charakteristische hellgrüne bis gelbliche Farbe. Er ist das Standardgemüse für frische Säfte, Rohkost-Platten und die Basis vieler klassischer Saucen.
Staudensellerie ist sowohl roh als auch gegart ein unverzichtbarer Geschmacksträger.
Zubereitungsarten
Er ist ein fester Bestandteil des „Soffritto“ (mit Zwiebeln und Karotten), der Basis für Bolognese und Eintöpfe. Roh ist er der Klassiker im Waldorf-Salat, in der Bloody Mary oder als Dip-Stängel mit Hummus.
Küchen-Tipp (Fäden ziehen): Bei älteren oder sehr dicken Stangen können die äußeren Fasern (Längsfäden) störend sein. Diese lassen sich leicht entfernen, indem man am Ende der Stange mit einem Messer ansetzt und die Fäden einfach der Länge nach abzieht.
Zero Waste
Die zarten, hellgrünen Blätter im Inneren der Staude sind extrem aromatisch! Hacken Sie diese fein und verwenden Sie sie wie Petersilie als Würzkraut für Suppen und Salate.
Vorbereitung
Den Wurzelansatz großzügig abschneiden, die Stangen einzeln gründlich unter fließendem Wasser waschen, da sich in den Rillen oft Erde sammelt.
Optisch lange, rinnenförmige Stangen mit einer glatten, glänzenden Oberfläche. Die Textur ist extrem knackig und saftig. Sensorisch bietet er ein erfrischendes, feinherbes Aroma mit einer dezenten Salznote, das deutlich leichter und weniger „erdig“ ist als das des Knollenselleries.
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