Der Salbei (Salvia officinalis) ist ein ausdauernder Halbstrauch aus der Familie der Lippenblütler. Sein Name leitet sich vom lateinischen salvare (heilen) ab, was auf seine lange Tradition als Heilpflanze hinweist. Er zeichnet sich durch seine samtig-weichen, länglichen Blätter aus, die eine charakteristische silbrig-grüne Farbe haben. In der Küche wird er vor allem wegen seines extrem intensiven, ätherischen Aromas geschätzt, das auch beim Kochen und Braten nicht an Kraft verliert.
Salbei ist ein sehr dominantes Kraut und sollte daher gezielt dosiert werden. Er harmoniert besonders gut mit fettreichen Speisen, da er diese bekömmlicher macht.
Zubereitungsarten
Weltberühmt ist er im italienischen Klassiker Saltimbocca (Kalbsschnitzel mit Schinken und Salbei). Unverzichtbar ist er auch in Salbeibutter (in Butter knusprig gebratene Blätter), die perfekt zu Gnocchi, Pasta oder Kürbisgerichten passt.
Küchen-Tipp (Knusper-Effekt): Frische Salbeiblätter, die kurz in heißem Olivenöl oder Butter ausgebacken werden, verlieren ihre pelzige Textur und werden zu einer aromatischen, knusprigen Delikatesse.
Getränke
Als frischer Tee (Aufguss) wirkt er wohltuend bei Halsbeschwerden, schmeckt aber auch kühlend in Limonaden mit Zitrone.
Vorbereitung
Die Blätter kurz abspülen, trocken tupfen und je nach Rezept im Ganzen mitgaren oder fein hacken.
Optisch sind die Blätter unverkennbar
Sie sind länglich, fein behaart (filzig) und von einer matt-silbrigen, graugrünen Farbe. Die Textur ist weich und leicht ledrig. Sensorisch besticht er durch ein würzig-herbes, leicht bitteres und sehr aromatisches Aroma mit einer dezenten Kampfernote.
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