Der Stangenlauch (Allium ampeloprasum), meist einfach Lauch oder Porree genannt, gehört zur Familie der Amaryllisgewächse. Im Gegensatz zur klassischen Zwiebel bildet er keine runde Knolle, sondern einen langen, zylindrischen Schaft aus eng umschlossenen Blattbasen. Man unterscheidet zwischen dem zarteren Sommerlauch und dem kräftigeren, frostharten Winterlauch, der meist einen dickeren Schaft und dunklere Blätter besitzt.
Stangenlauch ist extrem vielseitig und dient sowohl als Würzgemüse als auch als vollwertige Hauptzutat.
Zubereitungsarten
Er ist ein essenzieller Bestandteil von Suppengrün, schmeckt aber auch hervorragend in Rahmsaucen, als Belag für Quiches, in Eintöpfen oder scharf angebraten im Wok.
Küchen-Tipp (Die Reinigung): Da Lauch beim Wachsen Sand und Erde zwischen den Blattschichten einschließt, sollte er längs bis zur Mitte eingeschnitten und unter fließendem Wasser aufgefächert gereinigt werden.
Vollständige Verwendung
Der weiße Teil ist besonders mild und zart, während die dunkleren grünen Blätter kräftiger schmecken. Werfen Sie das Grün nicht weg – es eignet sich perfekt für Fonds oder fein gehackt als Würze.
Garmethode
Er sollte nicht zu lange gekocht werden, damit er seinen Biss und das frische Aroma behält. Kurz in Butter gedünstet entfaltet er eine wunderbare Süße.
Optisch ein langer, stabiler Schaft, der von Reinweiß in ein sattes Dunkelgrün übergeht. Die Textur ist fest und faserig, wird aber beim Garen butterweich. Sensorisch bietet er ein würziges Zwiebelaroma, das jedoch deutlich feiner, süßlicher und weniger scharf ist als das herkömmlicher Speisezwiebeln.
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