Feta ist der wohl bekannteste Käse Griechenlands und seit 2002 als Produkt mit geschützter Ursprungsbezeichnung (g.U. / AOP) rechtlich geschützt. Das bedeutet: Nur Käse, der in bestimmten Regionen Griechenlands (z. B. Festland und Insel Lesbos) auf traditionelle Weise aus Schafmilch (oder einer Mischung aus Schaf- und maximal 30 % Ziegenmilch) hergestellt wird, darf den Namen „Feta“ tragen. Er reift mindestens zwei Monate in Salzlake, was ihm sein charakteristisches Aroma verleiht.
Ein extrem wandlungsfähiger Käse für die kalte und warme Küche:
Griechischer Salat (Choriatiki): Der Klassiker mit Tomaten, Gurken, Zwiebeln, Oliven und einem großen Stück Feta obenauf, verfeinert mit Oregano und Olivenöl.
Backen & Grillen
Feta schmilzt nicht weg, sondern wird weich und cremig. Beliebt als „Feta vom Grill“ (in Folie mit Peperoni und Tomaten) oder als Füllung für Blätterteiggeback (Spanakopita).
Ofen-Trend
„Baked Feta Pasta“ – Feta im Ganzen mit Kirschtomaten im Ofen backen und anschließend mit Pasta zu einer cremigen Sauce verrühren.
Dips
Zerdrückt mit Olivenöl, Chili und Kräutern als „Tirokafteri“ (scharfe Schafskäsecreme).
Tipp
Wenn Ihnen der Feta zu salzig ist, legen Sie ihn vor der Verwendung für 10–15 Minuten in eine Schale mit frischem Wasser oder Milch. Das entzieht überschüssiges Salz.
Optik
Reinweiß, ohne Rinde, meist in Blockform in Salzlake verpackt.
Textur
Halbfest bis bröckelig, dabei jedoch cremig im Mundgefühl. Er lässt sich leicht mit der Gabel zerteilen.
Geschmack
Würzig, salzig und leicht säuerlich mit der typischen Note der Schafmilch.
Zusatzstoffklassen: Säuerungsmittel
Zusatzstoffklassen: Säuerungsmittel
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