Ricotta ist ein besonderer Vertreter der Frischkäse-Familie. Während herkömmlicher Frischkäse aus Sahne oder Milch gewonnen wird, entsteht Ricotta aus der Molke, die bei der Herstellung anderer Käsesorten (wie Mozzarella oder Provolone) übrig bleibt. Durch erneutes Erhitzen (italienisch ri-cotta = nochmals gekocht) gerinnt das restliche Eiweiß und wird als feine Käsemasse abgeschöpft. Das macht ihn besonders leicht und fettarm.
Ricotta ist der "Sanfte" in der Küche und extrem vielseitig einsetzbar:
Füllungen
Der Klassiker für Ravioli, Tortellini oder Lasagne – oft gemischt mit Spinat und Muskat.
Süßspeisen
Ideal für Cannoli-Füllungen, Cheesecake oder als Basis für fluffige Pancakes.
Brotaufstrich
Eine leichte Alternative zu Butter oder fettreichem Frischkäse. Pur mit Honig oder Kräutern ein Genuss.
Kochen
Ein Löffel Ricotta macht Tomatensaucen cremig, ohne sie so schwer zu machen wie Sahne.
Tipp
Falls der Ricotta für eine Füllung zu feucht ist, lassen Sie ihn ca. 20 Minuten in einem Sieb abtropfen. So behalten Ravioli und Kuchen ihre Form und weichen nicht durch.
Optik
Schneeweiß, meist in einer typischen Becherform mit Abtropf-Struktur.
Textur
Weich und feinkörnig. Er ist nicht so glatt wie Philadelphia, sondern eher leicht krümelig, aber dennoch streichfähig.
Geschmack
Mild, leicht süßlich-milchig und sehr dezent in der Säure.
Zusatzstoffklassen: Säuerungsmittel
Zusatzstoffklassen: Säuerungsmittel
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