Mohn sind die winzigen, nierenförmigen Samen des Schlafmohns (Papaver somniferum). In der Küche wird überwiegend der bläulich-graue Blaumohn verwendet, der für sein herbes, nussiges Aroma bekannt ist. Aufgrund seiner harten Schale muss Mohn für die meisten Backanwendungen gemahlen (gequetscht) werden, damit das enthaltene Öl austritt und das volle Aroma sowie die Bindefähigkeit freigesetzt werden.
Ein unverzichtbarer Klassiker für die süße und herzhafte Küche:
Backen
Hauptzutat für Mohnkuchen, Mohnstriezel oder Mohnschnecken. Hier wird meist eine "Mohnback"-Mischung oder frisch gemahlener Mohn verwendet.
Bestreuen
Ganzes Korn auf Brötchen, Brezeln oder herzhaftem Gebäck (Mohnstangen).
Süßspeisen
Klassisch in der österreichischen Küche für Mohnnudeln, Germknödel oder als Topping für Porridge und Joghurt.
Herzhaft
In der indischen Küche wird heller Mohn oft als Bindemittel für Saucen genutzt; Blaumohn passt geröstet hervorragend zu Pasta mit Butter.
Die Sensorik besticht durch eine tiefblaue bis schiefergraue Farbe und eine körnige, sandige Textur. Im Ganzen sorgt er für einen feinen "Knack", gemahlen wird er cremig und dunkel. Geschmacklich bietet er ein intensiv nussiges, leicht herbes und öliges Aroma.
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