Das ganze Hähnchen umfasst den vollständigen Schlachtkörper des Huhns (Gallus gallus domesticus) ohne Innereien, meist bratfertig vorbereitet. Es vereint alle Teilstücke – die magere Brust sowie die saftigen Keulen und Flügel – in einem Produkt. Es ist das Symbol für den klassischen Sonntagsbraten oder das Grillhähnchen.
Ideal für die Zubereitung im Ganzen, um das Austrocknen der mageren Brust durch die schützende Haut und den Knochenbau zu minimieren.
Zubereitungsarten
Braten im Ofen, Rotisserie-Grillen, Schmoren (z. B. im Römertopf) oder als Basis für eine kräftige Hühnersuppe.
Kerntemperatur
80 °C bis 85 °C (gemessen an der dicksten Stelle des Oberschenkels, ohne den Knochen zu berühren).
Wichtig
Das gesamte Tier muss sicher durchgegart sein. Da die Keulen länger brauchen als die Brust, ist die Temperatur am Schenkelgelenk der entscheidende Sicherheitsfaktor.
Ofentemperatur
160 °C bis 180 °C (Umluft) für gleichmäßiges Garen; zum Finish kurz auf 200 °C bis 220 °C erhöhen, um die Haut kross zu bräunen.
Tipp
Das Hähnchen vor dem Braten "dressieren" (mit Küchengarn binden), damit Flügel und Keulen eng am Körper liegen. So gart es gleichmäßiger und sieht optisch ansprechender aus.
Das Fleisch weist je nach Teilstück unterschiedliche Texturen auf: die Brust ist weiß und feinfaserig, die Keulen sind dunkler und saftiger. Sensorisch bietet das ganze Tier das volle Spektrum des Geflügelaromas, welches durch das Mitgaren von Knochen und Haut besonders intensiv ausfällt.
Ähnliche Artikel
Alle Angaben ohne Gewaehr. Massgeblich sind stets die aktuellen Kennzeichnungen, Etiketten, Produktdaten und Angaben der jeweiligen Hersteller oder Lieferanten. Einzelne Bilder oder Referenzgrafiken koennen aus externen Bildquellen wie Pixabay oder aehnlichen Plattformen stammen und unterliegen den jeweiligen Nutzungsbedingungen. Melden