Die Hähnchenkeule umfasst das gesamte Bein des Huhns (Gallus gallus domesticus), bestehend aus Oberschenkel und Unterschenkel (Drumstick), meist mit Haut und Knochen. Da dieser Muskel am stärksten beansprucht wird, ist das Fleisch dunkler, fettreicher und deutlich geschmacksintensiver als die Brust.
Die Keule ist der Favorit für alle Zubereitungsarten, bei denen das Fleisch über längere Zeit hohen Temperaturen ausgesetzt ist, da sie durch den Knochen und das Fett saftig bleibt.
Zubereitungsarten
Braten im Ofen, Grillen, Schmoren (Coq au Vin) oder Frittieren.
Kerntemperatur
80 °C bis 85 °C.
Wichtig
Während die Brust bei dieser Temperatur trocken wäre, muss die Keule so hoch gegart werden, damit sich das Fleisch leicht vom Knochen löst und keine roten Blutreste am Gelenk verbleiben.
Ofentemperatur
180 °C bis 200 °C. Ideal für eine krosse, goldbraune Haut.
Tipp
Wenn die Keule im Ganzen gegart wird, empfiehlt es sich, das Gelenk leicht einzuschneiden, damit die Hitze schneller zum Knochen vordringt.
Das Fleisch ist im Rohzustand rötlich-rosa und deutlich dunkler als die Brust. Nach dem Garen hat es eine beige-graue Farbe und eine feste, saftige Textur. Sensorisch besticht die Keule durch ein kräftiges, herzhaftes Geflügelaroma, das durch das schmelzende Unterhautfett unterstützt wird.
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