Der Schweinenacken ohne Knochen ist die vordere Fortsetzung des Kotelettstrangs vom Schwein (Sus scrofa domesticus). Im Gegensatz zum mageren Rücken ist der Nacken stark marmoriert, also mit feinen Fettadern durchzogen. Da der Knochen bereits fachgerecht ausgelöst wurde, lässt sich dieses Stück besonders einfach portionieren und gleichmäßig garen. Er gilt als das saftigste Stück für Steaks und Braten.
Der absolute Allrounder, der durch seinen Fettgehalt auch bei hohen Temperaturen kaum austrocknet.
Zubereitungsarten
Grillen (Nackensteaks), Schmoren (Halsbraten), Smoken (Pulled Pork) oder Pökeln (Kassler).
Kerntemperatur:
Klassischer Braten
72 °C bis 75 °C (vollgar und maximal saftig).
Pulled Pork
92 °C bis 95 °C (hier schmilzt das Bindegewebe vollständig).
Grilltemperatur
180 °C bis 220 °C. Nackensteaks verzeihen es, wenn sie etwas länger auf dem Rost liegen bleiben – sie bleiben deutlich saftiger als Rückensteaks.
Tipp
Da der Knochen fehlt, empfiehlt es sich, den Nacken für einen Rollbraten zu binden. So behält er im Ofen eine kompakte Form und gart gleichmäßig durch.
Im Rohzustand kräftig rosa bis dunkelrosa mit einer deutlichen, weißen Marmorierung (Fetteinlagerungen). Die Textur ist kompakt, aber durch das intramuskuläre Fett sehr elastisch. Sensorisch besticht der Nacken durch ein sehr intensives, vollmundiges Fleischaroma, das durch das schmelzende Fett beim Garen optimal getragen wird.
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