Als Spanferkel bezeichnet man junge Hausschweine (Sus scrofa domesticus), die noch gesäugt werden (daher der Name „Span“ für Zitze/Säugen). Sie werden meist im Alter von etwa 6 bis 12 Wochen geschlachtet und wiegen küchenfertig zwischen 12 kg und 20 kg. Das Fleisch ist aufgrund des jungen Alters extrem hell, feinfaserig, mild im Geschmack und weist eine sehr dünne, elastische Schwarte auf, die beim Garen besonders knusprig wird.
Der Klassiker für große Gesellschaften, Volksfeste oder rustikale Buffets.
Zubereitungsarten
Im Ganzen am Spieß über offenem Feuer (Grillen), im großen Ofen gebacken oder in Teilstücken (z. B. Spanferkelrücken oder -keule) geschmort.
Kerntemperatur
75 °C bis 78 °C.
Tipp
Da das Fleisch sehr zart ist, sollte es nicht zu weit über 80 °C erhitzt werden, damit es saftig bleibt.
Garzeit
Ein ganzes Ferkel benötigt je nach Gewicht ca. 4 bis 6 Stunden.
Küchen-Tipp
Die Schwarte vor dem Garen engmaschig rautenförmig einschneiden und während des Grillens regelmäßig mit Salzwasser oder Bier bepinseln – das sorgt für die berühmte „Krachkruste“.
Im Rohzustand sehr hellrosa bis fast weißlich. Die Textur ist butterzart und deutlich weicher als bei ausgewachsenen Schweinen. Sensorisch besticht das Spanferkel durch ein sehr mildes, fast süßliches Aroma mit einer dezenten Milchnote. Das Fett ist sehr weich und schmilzt beim Garen fast vollständig in das Fleisch.atischer Krustenbildung.
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