Die Aubergine gehört zur Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae). Die bei uns bekannteste Form ist die keulenförmige, tief violette bis schwarze Frucht mit glänzender Haut. Botanisch gesehen ist sie eine Beere. Ihr Fruchtfleisch ist weißlich-cremefarben, von schwammartiger Konsistenz und enthält viele kleine, essbare Kerne.
Die Aubergine ist ein "Teamplayer"
Sie besitzt wenig Eigengeschmack, hat aber die einzigartige Fähigkeit, Aromen und Fette wie ein Schwamm aufzusaugen.
Zubereitungsarten
Braten, Grillen, Backen (Moussaka, Ratatouille), Frittieren oder als Püree (Baba Ganoush).
Wichtiger Hinweis
Auberginen sollten nicht roh verzehrt werden, da sie den Bitterstoff Solanin enthalten, der erst durch Erhitzen unschädlich gemacht wird.
Küchen-Tipp (Das Salzen): Bestreuen Sie Auberginenscheiben vor dem Braten mit Salz und lassen Sie sie 15–20 Minuten ziehen. Das entzieht Bitterstoffe und Wasser. Dadurch saugt die Aubergine beim späteren Braten deutlich weniger Öl auf und wird schneller weich.
Garzustand
Eine perfekt gegarte Aubergine sollte "schmelzend" weich sein. Eine halbgare Aubergine schmeckt oft gummiartig und bitter.
Glänzende, dunkelviolette bis schwarze Schale; schwammiges, cremefarbenes Fruchtfleisch mit kleinen Samen. Roh leicht bitter; gegart cremig-mild mit nussigem Aroma durch Röst- und Maillard-Reaktion.
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