Die Minze (Mentha) ist eine der vielseitigsten Kräutergattungen weltweit. In der Küche wird meist die Pfefferminze (mit hohem Mentholgehalt) oder die mildere Grüne Minze (Spearmint) verwendet. Sie zeichnet sich durch ihre grünen, meist leicht gezackten Blätter aus, die bei Berührung sofort ihren charakteristischen, kühlenden Duft freisetzen. Minze ist ein unverzichtbarer Bestandteil der orientalischen, asiatischen und englischen Küche sowie der modernen Bar-Kultur.
Minze verleiht sowohl herzhaften als auch süßen Speisen eine unvergleichliche Frische.
Zubereitungsarten
Klassisch als frischer Tee (Infusion), in kalten Getränken wie Cocktails (Mojito) oder Limonaden, in orientalischen Salaten (Taboulé), zu Joghurt-Dips (Tzatziki) oder als feine Sauce zu Lammfleisch.
Küchen-Tipp
Für Cocktails oder kalte Getränke sollten die Blätter nicht zerschnitten, sondern nur leicht "angeklatscht" oder mit einem Stößel angedrückt werden. So werden die ätherischen Öle frei, ohne dass Bitterstoffe aus den Blattadern austreten.
Süße Küche
Sie harmoniert perfekt mit Schokolade, Erdbeeren oder Melone und setzt als Garnitur auf Desserts optische Akzente.
Vorbereitung
Die Blätter kurz kalt abspülen und trocken schütteln. Die Stiele sind oft etwas fest und sollten vor allem für Salate und Dips entfernt werden.
Optisch erkennt man sie an den kreuzgegenständig angeordneten, eiförmigen Blättern mit deutlich ausgeprägten Blattadern. Die Textur ist fein behaart bis glatt. Sensorisch besticht sie durch ihr intensives, kühlendes Aroma, das je nach Sorte von scharf-würzig (Pfefferminze) bis hin zu lieblich-süß (Marokkanische Minze) variieren kann.
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