Mehligkochende Kartoffeln (Solanum tuberosum) zeichnen sich durch einen hohen Stärkegehalt (ca. 15–18 %) aus. Dies führt dazu, dass die Zellen beim Kochen aufplatzen und die Kartoffel eine lockere, trockene Struktur erhält. Unter Bezeichnungen wie Püreekartoffeln bekannt, erkennt man sie im Handel meist an der blauen Kennzeichnung auf der Verpackung. Sie zerfallen beim Garen leicht und nehmen Flüssigkeiten wie Milch oder Butter besonders gut auf.
Diese Kartoffeln sind die erste Wahl für alle Gerichte, bei denen eine weiche oder gebundene Konsistenz gewünscht ist.
Zubereitungsarten
Ideal für cremiges Kartoffelpüree, luftige Knödel, Gnocchi, Schupfnudeln sowie für sämige Eintöpfe und Kartoffelsuppen.
Back-Tipp
Auch für Folienkartoffeln oder Kartoffelpuffer eignen sie sich hervorragend, da sie im Inneren schön weich werden bzw. eine gute Bindung ohne viel Mehlzusatz ermöglichen.
Küchen-Tipp
Für ein perfektes Püree die Kartoffeln nach dem Kochen kurz im Topf ausdampfen lassen („abdämpfen“), damit die restliche Feuchtigkeit entweicht und das Püree besonders locker wird.
Vorbereitung
Da sie beim Kochen leicht zerfallen, sollten sie in etwa gleich große Stücke geschnitten werden, um eine einheitliche Garzeit zu garantieren.
Optisch sind sie oft etwas rundlicher mit einer eher rauen, groben Schale. Die Textur ist nach dem Garen trocken, grobkörnig und zerfällt fast von selbst. Sensorisch bieten sie ein kräftiges, typisch „kartoffeliges“ Aroma, das durch den hohen Stärkeanteil besonders vollmundig wirkt.
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