Festkochende Kartoffeln (Solanum tuberosum) zeichnen sich durch einen vergleichsweise niedrigen Stärkegehalt (ca. 11–13 %) aus. Dies führt dazu, dass die Zellstruktur beim Kochen stabil bleibt und die Schale sowie das Fruchtfleisch nicht aufplatzen. Unter Bezeichnungen wie Salatkartoffeln oder Speckige Kartoffeln bekannt, erkennt man sie im Handel meist an der grünen Kennzeichnung auf der Verpackung. Sie behalten auch nach langer Garzeit ihren festen Biss.
Diese Kartoffeln sind die erste Wahl für alle Gerichte, bei denen die Knollen ihre Form behalten müssen.
Zubereitungsarten
Ideal für Kartoffelsalat, feine Bratkartoffeln, Pellkartoffeln, Salzkartoffeln sowie für Gratins (da sie dünn gehobelt nicht zerfallen).
Küchen-Tipp
Für einen perfekten Kartoffelsalat die festkochenden Knollen noch warm pellen und in Scheiben schneiden – so nehmen sie die Marinade am besten auf, ohne matschig zu werden.
Vorbereitung
Gründlich unter fließendem Wasser bürsten. Da sie beim Kochen nicht zerfallen, können sie gleichmäßig in Würfel oder Scheiben geschnitten werden, was für ein homogenes Garergebnis sorgt.
Brat-Tipp
Rohe Scheiben für Bratkartoffeln vor dem Braten kurz abspülen und trocken tupfen, um überschüssige Stärke zu entfernen – so werden sie besonders knusprig.
Optisch meist lang-oval mit einer glatten, feinen Schale. Das Fruchtfleisch ist oft gelb bis tiefgelb. Die Textur ist feinkörnig, fest und „speckig“ (leicht glänzend im Schnitt). Sensorisch bieten sie ein feines, oft dezent nussiges Aroma und ein klares Mundgefühl ohne mehliges Empfinden.
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