Ricotta ist ein italienischer Frischkäse, der – anders als die meisten Käsesorten – nicht direkt aus Milch, sondern aus der Molke hergestellt wird, die bei der Produktion von Sorten wie Mozzarella oder Parmesan abfällt. Der Name bedeutet wörtlich „nochmals gekocht“. Durch erneutes Erhitzen der Molke gerinnen die restlichen Eiweißstoffe und werden als feine, weiße Flocken abgeschöpft. Er ist besonders fettarm und hat eine sehr feine, körnige Struktur.
Ein extrem vielseitiger Klassiker der italienischen Küche:
Füllungen
Der Standard für Ravioli, Tortellini oder Cannelloni, oft in Kombination mit Spinat.
Desserts
Beliebt für die Füllung von sizilianischen Cannoli, in Cheesecake-Variationen oder pur mit Honig und Früchten.
Backen
Macht Kuchenteige (z. B. Zitronen-Ricotta-Kuchen) extrem saftig und fluffig.
Topping
Ein Klecks Ricotta auf der Pasta oder Pizza direkt vor dem Servieren sorgt für eine frische, cremige Note, ohne das Gericht zu beschweren.
Tipp
Wenn der Ricotta für eine Füllung zu feucht ist, lass ihn ca. 30 Minuten in einem Sieb abtropfen. So verhinderst du, dass z. B. deine Lasagne oder deine Ravioli zu wässrig werden.
Optik
Schneeweiß und leicht krümelig.
Textur
Weich, feinkörnig und streichfähig, dabei aber weniger kompakt als Frischkäse.
Geschmack
Sehr mild, leicht süßlich und frisch. Er ist weniger säuerlich als Quark oder Joghurt.
Zusatzstoffklassen: Säuerungsmittel
Zusatzstoffklassen: Säuerungsmittel
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