Bio-Kartoffeln sind die Knollen der Nachtschattenpflanze Solanum tuberosum, die nach den strengen Richtlinien des ökologischen Landbaus (z. B. Demeter, Bioland oder EU-Bio-Siegel) kultiviert werden. Sie sind unter regionalen Bezeichnungen wie Erdäpfel oder Grundbirnen bekannt. Je nach Sorte unterscheidet man zwischen festkochend (für Salat und Bratkartoffeln), vorwiegend festkochend (für Salzkartoffeln) und mehligkochend (für Püree und Knödel).
Kartoffeln sind die Basis unzähliger Gerichte und extrem wandlungsfähig.
Zubereitungsarten
Kochen (Pellkartoffeln), Braten, Backen (Ofenkartoffeln), Stampfen (Püree) oder Frittieren.
Bio-Vorteil
Da im Bio-Anbau keine chemisch-synthetischen Spritzmittel oder Keimhemmungsmittel verwendet werden, kann die Schale nach gründlichem Waschen bedenkenlos mitgegessen werden. In der Schale und direkt darunter sitzen die meisten Vitamine.
Küchen-Tipp
Kartoffeln immer in kaltem Salzwasser aufsetzen. So garen sie gleichmäßiger von außen nach innen durch.
Wichtiger Hinweis
Grüne Stellen und Keime enthalten den natürlichen Giftstoff Solanin. Diese Stellen müssen vor dem Verzehr großzügig weggeschnitten werden.
Äußerlich variieren sie je nach Sorte von hellgelb über rosa bis hin zu tiefblau/violett. Die Schale bei Bio-Ware ist oft etwas rustikaler und erdiger. Die Textur reicht von fest und saftig bis hin zu locker-trocken (mehlig). Sensorisch bieten sie ein ehrliches, erdiges Aroma mit einer feinen nussigen Komponente.
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