Der Estragon (Artemisia dracunculus) ist eine ausdauernde Pflanze aus der Familie der Korbblütler. Er ist unter Bezeichnungen wie Schlangenkraut, Drachenkraut oder seltener als Kaisersalat bekannt. Man unterscheidet hauptsächlich zwei Arten: Den feinaromatischen Französischen Estragon und den robusteren, aber weniger geschmacksintensiven Russischen Estragon. In der gehobenen Küche wird fast ausschließlich die französische Variante verwendet, da sie das typische, komplexe Aroma besitzt.
Estragon ist ein sehr eigenständiges Gewürz, das Gerichten sofort eine elegante Note verleiht.
Zubereitungsarten
Er ist der unverzichtbare Bestandteil der Sauce Béarnaise und gehört zur klassischen Kräutermischung „Fines Herbes“. Er passt hervorragend zu Geflügel (Estragon-Huhn), Fisch, Eierspeisen und hellen Saucen.
Einlegen
Bekannt ist er auch als Geschmacksträger im Estragon-Essig oder zum Einlegen von Gewürzgurken.
Küchen-Tipp
Estragon hat eine enorme Würzkraft. Dosieren Sie ihn vorsichtig, da er andere Aromen schnell überlagern kann.
Wärme
Im Gegensatz zu vielen anderen Kräutern kann Estragon (in Maßen) mitgekocht werden, ohne sein Aroma vollständig zu verlieren, sollte aber für die volle Frische am Ende nochmals frisch hinzugefügt werden.
Optisch erkennt man ihn an seinen schmalen, länglichen und glatten Blättern an einem dünnen Stängel. Die Textur ist weich und biegsam. Sensorisch bietet er ein sehr charakteristisches Aroma: eine Mischung aus süßlichem Anis, Lakritz und einer feinen, pfeffrigen Schärfe mit einer dezent bitteren Note.
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