Der Weißkohl (Brassica oleracea var. capitata f. alba) ist eine der bedeutendsten Kohlsorten und ein unverzichtbares Lagergemüse. Er bildet sehr feste, schwere und geschlossene Köpfe aus glatten Blättern. Die äußeren Blätter sind meist hellgrün, während das Innere fast weiß bis zartgelb schimmert. Aufgrund seiner Widerstandsfähigkeit und Nährstoffdichte ist er seit Jahrhunderten ein Grundnahrungsmittel in Europa.
Weißkohl ist ein kulinarisches Schwergewicht, das sowohl roh als auch extrem lange gegart überzeugt.
Zubereitungsarten
Er ist die Hauptzutat für Kohlrouladen, deftige Eintöpfe oder das klassische Sauerkraut (durch Milchsäuregärung). Roh ist er die Basis für den amerikanischen Cole Slaw oder bayerischen Krautsalat mit Speck.
Küchen-Tipp (Bekömmlichkeit): Um Kohlgerichte leichter verdaulich zu machen und Blähungen vorzubeugen, sollten Sie beim Kochen stets Gewürze wie Kümmel, Anis oder Fenchelsamen hinzufügen.
Vorbereitung
Die äußeren, oft schmutzigen oder beschädigten Blätter entfernen. Den Kopf vierteln und den harten, weißen Strunk keilförmig herausschneiden. Für Salate den Kohl sehr fein hobeln und idealerweise mit etwas Salz kräftig „durchkneten“, um die Zellstruktur aufzubrechen – so wird er weicher und nimmt das Dressing besser an.
Optisch ein kugelrunder, kompakter Kopf mit glatter Oberfläche. Die Textur ist sehr fest, knackig und saftreich. Sensorisch bietet er ein mild-würziges Aroma mit einer charakteristischen, dezent süßlichen Note, die beim Garen intensiver und herzhafter wird.
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