Der Feldsalat (Valerianella locusta) gehört zur Familie der Geißblattgewächse. Er ist im süddeutschen Raum als Ackersalat, in Österreich als Vogerlsalat und in der Schweiz als Nüsslisalat bekannt; im Märchen wurde er als Rapunzel unsterblich. Im Gegensatz zu vielen anderen Salaten wächst er in kleinen, kompakten Blattrosetten und ist extrem frosthart, was ihn zum wichtigsten heimischen Salat in den Wintermonaten macht.
Feldsalat hat ein sehr eigenständiges Aroma und verträgt daher auch kräftige Begleiter.
Zubereitungsarten
Klassisch als Solosalat mit einer Senf-Vinaigrette, kombiniert mit Speckwürfeln, Krachern (Croutons) oder gehackten Eiern.
Fruchtige Kombi
Er harmoniert hervorragend mit Obst wie Äpfeln, Birnen oder Granatapfelkernen sowie mit Nüssen.
Küchen-Tipp (Putzen): Feldsalat wächst oft auf sandigen Böden. Schneiden Sie die Wurzelansätze nur so weit ab, dass die Rosetten noch zusammenhalten, und waschen Sie ihn gründlich in stehendem, kaltem Wasser, um Sandreste zu entfernen.
Vorsicht
Die zarten Blätter reagieren empfindlich auf Säure. Das Dressing erst unmittelbar vor dem Servieren unterheben, da der Salat sonst innerhalb weniger Minuten zusammenfällt.
Optisch erkennt man ihn an den kleinen, löffelförmigen Blättern, die in dichten Rosetten angeordnet sind. Die Farbe reicht von sattem Dunkelgrün bis hin zu zartem Hellgrün. Die Textur ist weich und seidig, aber dennoch mit einem gewissen Biss in den Blattadern. Sensorisch besticht er durch sein charakteristisches nussiges Aroma.
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