Dill (Anethum graveolens) ist eine einjährige Pflanze aus der Familie der Doldenblütler. Er ist unter Bezeichnungen wie Gurkenkraut, Dillfenchel oder regional auch Bergkümmel bekannt. Charakteristisch sind seine fadenförmigen, feingefiederten Blätter (Dillspitzen) und sein hoher Gehalt an ätherischen Ölen, die ihm seinen markanten, frisch-würzigen Duft verleihen.
Dill ist der klassische Begleiter für alles, was aus dem Wasser oder aus dem Essigsud kommt.
Zubereitungsarten
Ideal für helle Saucen, Fischgerichte (besonders Lachs und Forelle), Kartoffelsalate, Gurkensalate und Quarkpeisen.
Einlegen
Die ganzen Dolden (Blütenstände) sind die Hauptzutat für Gewürzgurken (Salzgurken).
Küchen-Tipp
Wie Basilikum sollte auch Dill nicht lange mitgekocht werden, da das feine Aroma bei Hitze sehr schnell verfliegt. Geben Sie die gehackten Spitzen erst kurz vor dem Servieren an die Speisen.
Samen
Die getrockneten Dillsamen schmecken deutlich kräftiger und kümmelähnlich; sie werden oft für Brotteige oder schwere Eintöpfe verwendet.
Optisch besticht er durch sein filigranes, federleichtes Aussehen in sattem Grün. Die Textur ist extrem zart und weich. Sensorisch bietet Dill ein einzigartiges Aroma: eine Mischung aus frischem Anis, Zitrone und einer feinen, süßlichen Kräuternote.
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